27. Februar - Equal Pay Day
- Frauen gegen Rechts St.Wendel
- 27. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Wir lassen uns nicht zurückdrehen.
Frauen haben jahrzehntelang gekämpft –
für das Wahlrecht,
für ein eigenes Konto,
für den Führerschein,
für das Recht zu arbeiten – ohne Erlaubnis des Ehemanns.
Diese Rechte wurden erstritten. Sie sind nicht selbstverständlich.
Und sie stehen wieder unter Druck.
Der Equal Pay Day am 27. Februar macht es jedes Jahr sichtbar:
Frauen arbeiten noch immer fast zwei Monate länger, um auf das Vorjahreseinkommen der Männer zu kommen. Die Lohnlücke ist Realität.
Gleichzeitig propagieren rechtsextreme Ideologien ein „traditionelles Rollenbild“:
Frauen sollen sich wieder stärker auf Haushalt, Kochen und Kindererziehung konzentrieren.
Was dabei fehlt, sind Antworten auf entscheidende Fragen:
Wie bleiben Frauen finanziell unabhängig?
Wie bauen sie eigene Rentenansprüche auf?
Wie sichern sie sich gegen Altersarmut ab?
Wie bewältigen sie steigende Lebenshaltungskosten?
Wer Frauen zurück in ein Einverdiener-Modell drängt, schafft keine Sicherheit – sondern Abhängigkeit.
Weniger Erwerbsarbeit bedeutet weniger Einkommen, weniger Rente, weniger Selbstbestimmung.
Das ist kein Fortschritt. Das ist ein Rückschritt.
Gerade jetzt ist es deshalb wichtig, Haltung zu zeigen und sich klar gegen rechtsextremistische Parteien zu stellen.
Damit unsere Rechte nicht zurückgedreht werden.
Damit Gleichstellung gestärkt wird.
Damit die Lohnlücke kleiner wird – nicht größer.







Kommentare